Im Meer klar die Nr. 1...
Hallo Leute!
Vor einiger Zeit habe ich eine für mich neue Angelart entdeckt, die auch durchaus ihre Reize hat, das Spinnangeln im Meer auf Dorsch und Meerforelle. Bis dato war ich ja ein reiner Brandungsangler aber aus einer Not heraus (ich bekam keine Köder) habe ich es einfach mal mit einer Spinnrute probiert und seitdem lässt mich diese faszinierende Angelart nicht mehr aus ihrem Bann. Das Spinnangeln im Meer unterscheidet sich von dem im Süßwasser eigentlich nur durch das salzwassertaugliche Gerät und etwas andere Köder. Aber fangen wir mal vorne an.
@@@@@ Was ist Spinnangeln? @@@@@
Beim Spinnangeln macht man sich den natürlichen Jagdinstinkt der Raubfische zu nutze, indem man einen künstlichen Köder, der meist einen Fisch imitiert, durchs Wasser zieht und so die Fische zum Anbiss verlockt. Beim Spinnangeln im Meer verwendet man in der Regel kleine Metallfische, sogenannte Blinker, oder aber auch Fischimitationen aus Balsaholz oder Plastik, sogenannte Küstenwobbler. Die Köder werden möglichst dem Original ähnelnd durchs Wasser geführt, wobei dem Angler viel Geschicklichkeit und Konzentration abverlangt wird, um den Zielfisch auch wirklich zu überzeugen.
@@@@@ Der Köder @@@@@
In diesem Bericht widme ich mich einem Köder aus der großen Familie der Blinker, dem Snaps aus dem Hause Gladsax. Die Firma Gladsax ist den meisten Meeresanglern schon lange ein Begriff, aufgrund der höchstwertigen Küstenwobbler, die Gladsax seit vielen Jahren herstellt. Nun haben sie aber auch mit dem Snaps wieder einen absoluten Volltreffer gelandet und eine neue Ikone der Küstenblinker geschaffen.
@@@@@ Beschaffenheit @@@@@
Der Snaps ist in vielerlei Hinsicht ein Köder, der wirklich seinesgleichen sucht, aber seine herausragendste Eigenschaft ist wohl das Laufverhalten, dass sich vor allem durch das eingeklemmte Bleigewicht im Schwanzbereich des Köders erklärt. Das Metall aus dem der Blinker gestanzt ist, ist an dieser Stelle einfach umgebogen und durch eine Metallplatte verdeckt worden unter der sich das Bleigewicht befindet. Eine geniale Idee, denn die Flugeigenschaften werden durch den verlagerten Schwerpunkt absolut verbessert und aufgrund der gleichmäßigen Verteilung des Gewichtes wird auch das Laufverhalten in keinster Weise negativ beeinflusst.
@@@@@ Fängigkeit @@@@@
Tja, was soll ich hier groß schreiben, außer "ich habe nie einen besseren Köder gesehen". Egal ob schnell geführt, oder taumeln gelassen, egal ob zackig oder gerade durchs Wasser gezogen, der Snaps sieht einem echten Fisch immer zum verwechseln ähnlich. Wenn Dorsche in Ufernähe sind, dann können sie diesem Köder auch nicht widerstehen und hauen zum Teil extrem hart in die Rute weil sie so mit Bissreizen überflutet werden. Ich fische auf Dorsch fast nur noch den Snaps, auf Meerforelle konnte ich ihn leider noch nicht testen, da ich nicht so gerne auf MeFo´s fische (zu selten beißt mal eine - ich will Fisch fangen ;)).
@@@@@ Bezug und Preis @@@@@
Die Snaps gibt es in unterschiedlichsten Farb- und Gewichtskombinationen und mit dem Gewicht steigt natürlich auch der Preis. Ich habe bei Angelsport Fairplay in Heiligenhafen für Blinker mit 25 Gramm Gewicht, 2,95 Euro bezahlt, ein absolut fairer Preis. Der Laden macht seinem Namen also alle Ehre ;)
@@@@@ Fazit @@@@@
Ab an die Küste und "Petri Heil"!
Liebe Grüße
Hauke