Tradition pur: Rapala...

Hallo Leute!

Tja, da muss ich doch glatt mal überlegen, wann ich meine ersten Rapala Wobbler gefischt habe. Ich denke, es war Anfang der 90er, als ich am Großen Plöner See und auch an anderen Seen in Plön anfing, auf Barsche und Hechte zu fischen. Meine Mutter schenkte mir damals meine ersten Rapala Wobbler, die ich zum Teil noch heute habe und immer noch sehr gerne fische. Meine erste Modelle waren fast alle einfache Floater, aber auch der eine oder andere sinkende Wobbler war dabei. Heute fische ich neben Rapala auch Nils-Master Wobbler und habe schon eine recht ansehnliche Auswahl zusammengetragen. Auf kleinere Raubfische fische ich so gut wie gar nicht mehr mit dem Wobbler - es geht fast nurnoch auf Hechte.

@@@@@ Die Firma Rapala @@@@@
Die Erfolgsgeschichte von Rapala begann im Jahre 1959 in den USA, wo die Wobbler ursprünglich für den Fang von Wolfsbarschen und Muskys, dem amerikanischen Verwandten unseres Hechtes, entwickelt wurden. Genau wie damals ist auch heue noch ein großer Teil des Produktionsprozesses Handarbeit. Die meisten Wobbler werden aus Balsaholz, einem sehr leichten, Holz geschliffen, aber auch Polymere haben schon lange Einzug in den Wobblerbau gefunden. Auch heute noch werden die Wobbler von Rapale in den USA gebaut.

@@@@@ Was ist eigentlich ein Wobbler? @@@@@
Ein Wobbler ist eigentlich nichts anderes als eine Fischimitation. Eigentlich ist der Wobbler DER klassische Raubfischköder, denn was liegt näher, als den Räubern eine Imitation ihrer natürlichen Nahrung anzubieten. Charakteristisch für die meisten Wobbler ist eine Tauchschaufel aus Metall oder Plastik, die unterhalb des Kopfes angebracht ist. Diese sorgt, wie der Name schon sagt, dafür, dass der Wobbler bei Zug absinkt, je nach Wobblerarte und Zug auf seine ganz eigene Tiefe.

@@@@@ Die Modelle @@@@@
Ich möchte hier gar nicht groß auf alle Modelle eingehen, die es von Rapala gibt, aber die wichtigsten muss man einfach erwähnen...*gg*. Hier hätten wir zum Beispiel den "Countdown", einen langsam sinkenden Wobbler, den "Jointed", einen zweigeteilten Wobbler, den "Original Floater", einen schwimmenden Countdown, den "Long Cast Minnow", einen speziellen Weitwurfwobbler fürs Distanzangeln, den "Rapflash Holographic", einen mit speziellen Hologrammen versehenen Wobbler, den "Tail Dancer", einen Wobbler, der durch ausgezeichnetes Spiel beeindruckt und den "Fat Rap", einen sehr kompkaten Wobbler, den es u.a. auch als "Rattle" gibt. Bei dieser Variante befinden sich kleine Metallperlen im Inneren des Köders und locken die Fische zusätzlich durch Geräusche zum Anbiss.

@@@@ Die Läden und die Preise @@@@@
Die Wobbler von Rappala bekommt man eigentlich in jedem Angelladen und die Preise liegen für die meisten Modelle zwischen 12 und 25 Euro, aber auch Wobbler für 60 Euro habe ich schon gesehen. Schade natürlich, wenn ein solcher Köder mal abreißt.

@@@@@ Fazit @@@@@
Rapala gehört für mich einfach zu den absoluten Klassikern in der Köderkiste und meist sind es die gaaanz alten, verschrammten und ramponierten Modelle, welche die meisten Fische zum Anbiss verleiten. Ich kann wirklich nur jedem Newbie im Angelsport empfehlen, sich diese Wobbler mal aus der Nähe anzusehen und sich ggf. im Fachhandel beraten zu lassen. In diesem Sinne "Petri Heil" und viel Spaß.

Liebe Grüße
Hauke

hinzugefügt: July 28th 2006
Tester: Hauke Pries
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zugehöriger Link: Rapala Homepage
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