 |
Der Inle See ist die Heimat der Inthas. Sie lebten früher im Süden des Landes Myanmar (früher:Burma), doch flohen sie wegen ständiger Kriege an den Inle-See.
Hier gründeten sie zunächst vier Siedlungen, nach denen der See benannt ist: Inle heißt: See der vier.
Mittlerweile sind es 37 Dörfer geworden, etwa 140.000 Menschen leben rund um den See. |
Da der See flach und mit Algen zugewachsen ist, waren sonst übliche Fischfangmethoden nicht profitabel, und die Inthas erfanden ihre eigene Methode: mit einem konisch geflochtenen, 2-3 m langen Bambuskorb gehen die Inthas zum Fischfang. Das Ruder klemmen sie mit einem Bein ein, damit eine Hand frei bleibt. Außerdem können sie im Stehen besser die Wasseroberfläche beobachten.

Wenn auf der windstillen Oberfläche Luftbläschen oder Unterwasserbewegungen zu sehen sind, stoßen die Fischer an dieser Stelle mit ihrem riesigen Bambuskorb bis auf den Grund. Anschließend stochern sie mit einem langen Stock in der einen Hand in den von dem Korb abgetrennten Bereich, um die darin schwimmenden Fische aufzuschrecken. In dem Korb hängt ein über einzelne Metallringe gespanntes Netz, das der Fischer mit der anderen Hand an einer Schnur hält. Spürt er, dass ein Fisch dagegen stößt, lässt er das Netz fallen und mit Geschicklichkeit und etwas Glück bleibt der Fisch im Netz hängen, der Korb wird wieder ins Boot gelegt.




Weitere schöne Bilder findet Ihr HIER in der Bildergalerie