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Ende Juni sollte es für mich wieder einmal zum Fliegenfischen an die Bode gehen.
Lockere 36 °C herrschten zu diesem Zeitpunkt in der Stadt, ein Grund genug, um sich in die Berge an die kühle Bode zu flüchten.

Zum Geburtstag hatte ich zwei Übernachtungen in Treseburg im Hotel Forelle geschenkt bekommen. Angenehme 26°C erwarteten mich und ein schöner Abend im Biergarten des Hotels.
Am nächsten Morgen sollte nun endlich die Fliegenrute gewedelt werden. Ich fuhr an meine Lieblingsstelle oberhalb von Ort Altenbrak, wo sich in der Bode ein schöner Zug mit tiefen Rinnen und Gumpen befindet.

Ein enormes Aufkommen an Insekten, die über dem Wasser tanzten und viele Ringe die Forellen verursachten, ließ ein Trockenfliegenfischen der Extraklasse vermuten. Und so kam es. Schnell eine 18´CDC Danica angebunden und schon schmatzte die erste Trutte sie hinweg.
Ein schöner Drill am leichten Gerät folgte. Meine 4er Redington bog sich mächtig und hoffentlich hielt die 10er Spitze. Sie hielt, und nach und nach konnte ich eine schöne Bachforelle landen.
So ging es Schlag auf Schlag, Ringe vor neben und hinter mir, ich konnte gezielt meine Fische anwerfen.
Geschafft kam ich am Abend in der Forelle wieder an, obwohl ich im Fluß nicht unbedingt weit gewatet war.

Am nächsten Tag wollte ich die Bode flussabwärts im schönem Bodetal befischen. Hier wurde es bedeutend schwieriger. Zum Teil ist die Bode hier mächtig flach, nicht mal Knietief und man muss die tiefen Gumpen und Rinnen suchen. Das Insektenaufkommen war immer noch enorm, Maifliegen so lang wie mein kleiner Finger schwirrten umher und wurden dankend verspeist. Leider hatte ich solche große Muster zu Hause gelassen, da ich in Deutschland davon noch nie Gebrauch gemacht hatte.
Tja und das war mein Problem. Alles was ich anbot wurde nicht genommen. Es war wie verhext. Mit Ach und Krach konnte ich eine kleine Bachforelle von meiner Fliege überzeugen, dann war Schluss.

Ich stieg aus dem Wasser marschierte den Wanderweg zurück nach Treseburg, stieg ins Auto und fuhr an meine Lieblingsstelle. Dort ging es weiter wie am Tag zuvor.........herrlich!

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