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Es ist zwar schon ein wenig her, aber ich will euch trotzdem noch einmal von meinem letzten Trip nach DK erzählen. „Schatziiiiiiii wir müssen mal wieder zu meiner Mama fahren“, für viele von euch sicher ein Graus. Ich habe allerdings das Glück, dass Schwiegermutter + Freund Lothar in DK leben, 250m von der Ostsee weg an einem traumhaften Sandstrand. Also war es am 18.01. mal wieder soweit, während Orkantief Kyrill übers Land donnerte machten wir uns auf den Weg ins 500km entfernte Gjerilld in Djursland/DK. |
Die Hinfahrt zog sich auf über 6 Stunden hinaus, Regenschauer, heftige Böen, und Schneetreiben verzögerten die sonst 4 stündige Fahrt. Somit hatte sich der erste Abend in der Brandung erledigt.
Am nächsten Morgen war aber alles bestens, die Sonne schien und es blies ein schöner auflandiger Wind. Wir fuhren ins benachbarte Bönnerup, um ein paar Watti´s zu besorgen, in Flensburg habe ich nur Ringler bekommen. Gegen 12 Uhr waren wir dann am Strand, Gerödel aufgebaut und beködert. Die Montagen lagen noch nicht lange im Wasser als sich der erste energische Biss ankündigte. Ich nahm die Rute in die Hand ging auf Fühlung und setzte den Anschlag… Nichts. ;-(

Das wiederholte sich noch einige Male in der ersten Stunde. Die Fische bissen hammerhart und ließen nach einigen Zupfern wieder los. Jetzt versuchte ich, mit Schnurbogen zu fischen, was bei Winden seitlich von vorn aber auch nicht viel Sinn machte. Doch es ging auf, die Fische waren länger an den Ködern und die ersten untermassigen Scheiben kamen an den Strand, alles Klischen um die 20 cm. Bis zur Dämmerung fing ich 2 massige und jede Menge untermassige Fische. Ich fischte von der ersten Rinne bis "Full Pull". Überall waren es nur Untermassige.

Na ja, ein Tag haben wir ja noch bis es wieder nach Hause geht. Am 2. Tag wollten wir es mal im Dunkeln versuchen, also gingen wir erst gegen 15 Uhr, zum Strand. Doch wo war das Wasser??? Gestern wir mussten noch 3 x mit unserem Gerödel rückwärts gehen und heute lag die erste Sandbank frei. Das kann doch nichts werden dachte ich mir, aber zum „in der Bude sitzen“ bin ich hier nicht hergekommen. Wir suchten uns einen Platz an dem ein Angeln gerade noch so möglich war ohne die Fische über Land zu ziehen.

Kurz nach dem Aufbauen das gleiche Spiel wie am Vortag, die Bisse ließen nicht lange auf sich warten, doch wieder waren es nur untermassige Scheiben. Als die Dämmerung einsetzte, fing ich noch 3 schöne Scheiben. Jetzt verschlechterte sich das Wetter schlagartig, Sturmböen und sintflutartige Regenfälle überredeten uns, den Angeltag zu beenden.
So viele Bisse und Fische habe ich ja seit Ewigkeiten nicht mehr gehabt, aber 5 massige Fische an 2 Tagen ist nun auch nicht so der Burner.
Sonntag ging es dann wieder nach Hause.

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